AUFSTIEG / 32. Saison GM: Michael Schröpl United
Runde 9 E-Mail-Adressemichael.schroepl@gmx.de ZAT: Do., 2017-01-12, 11 Uhr

Zugformat per Mail: Partiename im Subject, ein Text-Attachment (bevorzugt) oder Mail-Body, max. 40 Zeichen breit, sortiert nach Auswertungsreihenfolge der Phasen, je 4 Leerzeilen zwischen zwei Phasen, Liga- und Vereinsname über jeder Phase

Zwei Stunden nach dem Versenden der ZAT-Erinnerungs-Mail machte mein drei Jahre alter PC die Grätsche.

Als Telekom-DSL-Kunde bin ich es seit fast 14 Jahren gewohnt, dass die Verbindung alle 24 Stunden automatisch getrennt wird, damit man keine konstante IP-Adresse für etwaige Server-ähnliche Dienste zur Verfügung hat. Normalerweise führt Windows dann eine automatische Wiedereinwahl nach 30 Sekunden Unterbrechung durch; dieser Mechanismus hatte allerdings im Kalenderjahr 2016 bereits ein halbes Dutzend Mal versagt und dazu geführt, dass der DSL-Einwahl-Prozess unbegrenzt Speicher allozierte und den Betrieb des Rechners mehr oder weniger lahmlegte. Nach einmal neu Booten war die Sache wieder geregelt, weshalb das Problem beherrschbar aussah.

Diesmal hatte sich die Telekom jedoch einen besonders ungeschickten Zeitpunkt für diese Verbindungstrennung ausgesucht, denn es lief gerade ein Update der auf dem Rechner installierten und tief ins Betriebssystem eingebetteten Sicherheitssoftware von Kaspersky. Der Versuch, das System herunterzufahren, wurde mit der Meldung, der Kaspersky-Update-Prozess dürfe in diesem Zustand nicht abgebrochen werden, abgelehnt. Ohne Neu-Booten war aber kein Internet-Zugang mehr möglich, und das Kaspersky-Update war allein schon deshalb nicht mehr zu retten. Was also tun? Kaspersky entgegen der ausdrücklichen Warnung abbrechen und das Herunterfahren fortsetzen. Gesagt, getan... und gescheitert. Windows hängte sich während des Herunterfahrens auf und war zu keinerlei Reaktion mehr zu bewegen. Also den Reset-Knopf drücken, um den Neustart auf die harte Tour zu bewirken.

Doch dieser Neustart funktionierte nicht mehr. Der Rechner meinte, das System sei nicht mehr startfähig, und weder der angebotene Versuch, es automatisch zu reparieren, noch der Versuch, das System auf einen früheren Stand zurückzusetzen (auf der externen USB-3.0-Festplatte wären entsprechende Informationen hinterlegt gewesen), führte zu einem Erfolg. Nichts ging mehr. Was also tun? Eine Wiederherstellungs-DVD für Windows 7 hatte ich nicht erzeugt, das Betriebssystem war bereits beim Kauf des PC vorinstalliert worden. Eine als "Wiederherstellungs-CD für Windows 7" beschriftete Scheibe in meiner Schublade erlaubte immerhin eine Installation eines absolut "nackten" Windows 7, aber ohne jegliche Gerätetreiber - was bedeutet, dass ich kein USB-Gerät ansprechen konnte, weder die Maus noch irgendeine meiner vielen Festplatten.
Es sah also so aus, als ob der Rechner ein komplett neues Windows benötigen würde und ich ein solches kaufen müsste, gefolgt von einer Neukonfiguration sämtlicher bereits installierter Programme. Dabei hatte ich mich nicht nur über das bei System-Updates gelegentlich instabile Windows 7, sondern vor allem über die CPU-Leistung des Ende 2013 offensichtlich zu billig gekauften Rechners bereits seit Monaten immer wieder geärgert. Und als meine Mutter dann vorschlug, mir ein Weihnachtsgeschenk in Form eines neuen Rechners zu gönnen, war Plan B geboren.

Nach einer einstündigen Busfahrt zum PC-Händler meines Vertrauens erfuhr ich, dass dieser vor einem Jahr Insolvenz angemeldet und eine Handvoll verbleibender Filialen an einen Konkurrenten verkauft hatte. Letzterer bietet nun keine fertigen PCs mehr an, sondern stellt Rechner nach Kundenwunsch gezielt zusammen und baut insbesondere die Festplatte des vorherigen Rechners kostenlos in die neue Kiste mit ein, falls gewünscht. Die treiberlose Windows-7-Installation hatte zumindest gezeigt, dass die interne 500-GB-Festplatte noch funktionsfähig war, also sollten die darauf vorhandenen Nutzdaten (immerhin aktueller als die eine Woche alte Datensicherung) noch zu retten sein. Zudem meinte der Händler, er könne auf die neue Kiste kostenlos Windows 10 installieren, wenn ich ihm die Windows-7-Lizenz der alten Kiste mitbringen würde, welche im Zuge der Aktion (also nach der Entnahme ihrer Festplatte) auch gleich kostenlos entsorgt würde.
Bei der CPU-Leistung beschloss ich, diesmal eine Stufe höher zu gehen: Der letzte Rechner (AMD-CPU mit 2 * 4 GHz) war gegenüber dem Vorgänger (Intel-CPU mit 4 * 2,33 GHz) eher ein Rückschritt gewesen, diesmal sollte es eine Intel-i3-6100-CPU mit 4 * 3,70 GHz sein, was für "büroähnliche Tätigkeiten" ausreichen sollte (am meisten Rechenleistung benötigen meine umfangreichen Tabellen in der Google-Cloud, deren Berechnung in einer Interpretersprache bei einer sechsstelligen Anzahl Formelzellen den alten Rechner gelegentlich eine Minute lang lahmlegte - mit der neuen Kiste ist dies nicht mehr der Fall). Das Betriebssystem ist auf einer Solid State Disk mit 120 GB Speicherplatz abgelegt, die noch genügend Platz für die Installation diverser Anwendungsprogramme bietet; dies bewirkt auch, dass der Rechner für viele interaktive Vorgänge (z. B. Surfen im Web, aber auch die erwähnte Cloud-Anwendung) gar nicht mehr auf eine Festplatte zugreifen muss und dementsprechend sowohl schnell als auch flüsterleise ist. Da ich jedoch nach wie vor gerne TV-Sendungen aufnehme und diese auf meinem PC werbebefreit und gut komprimiert archiviere, musste eine konventionelle Festplatte auch noch her; die bereits drei Jahre alte 500-GB-Platte des alten PC wird künftig nur noch für temporäre Daten während der Videokomprimierung benutzt werden, und da eine 2-TB-Platte kaum mehr kostete als etwaige kleinere Alternativen, wurde auch noch eine solche in die neue Kiste eingebaut (mit der Perspektive, sie womöglich auch im nächsten Rechner noch zu nutzen).

Die Software-Installation auf dem neuen Rechner geht bisher erstaunlich flott von der Hand - wenn bloß die Konfiguration der ganzen Programme (vor allem die Farbdefinitionen, Tastaturbelegungen und Editor-Makros zum komfortablen HTML-Eintippen) nicht so viel Zeit fressen würde...

Die Lage - Allgemein

Die Streuung der Glückswürfelei ist in dieser Saison nicht so schlimm wie letzte Saison (durchschnittliche Abweichungen: 1.Liga = 2.80 Punkte nach 1.99 im Vorjahr, 2. Liga A = 2.02 Punkte nach 2.37 im Vorjahr, 2. Liga B = 1.84 Punkte nach 2.95 im Vorjahr); es gibt nach 11, 9, 6 und nur einem Verein in den Vorjahren diesmal 6 Vereine mit mehr als 4 Punkten Abweichung von ihrem Erwartungsergebnis (Halifax, Eiderstedt und Kallemänner im Plus, Reissdorfer TT, Viking Raiders und Snowjumpers im Minus).

Weniger als einen Punkt Würfelstreuung hat in der 1. Liga nur ein Verein (Lokomotive Albany 1830), in der 2. Liga A sind es zwei Vereine (Die Spekulanten mit der geringsten Abweichung aller Vereine des Ligasystems und Hexenkessel SV) und in der 2. Liga B drei Vereine (Triple Dribble Trouble, Sesamstraßen Kicker und VfL Chaos 2003).

Warteliste

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Vereine mit einem NMR in der laufenden Saison: Goaldies, Lokomotive Leipschs, PS Spielerei, Rüttgers Club, Schwabenauswahl, Snowjumpers SC, Soup Dragons, VfL Chaos 2003.

Dies & Das - alle

Teamkader-Printout per Mail versandt an Die Hinterwäldler. Das kann jeder Manager jederzeit bei mir anfordern und wird dann jeweils nach Ende der Auswertung erledigt; an NMRler mit einer mir bekannten Mail-Adresse versende ich solche Übersichten automatisch.
Ausgenommen von diesem Service sind Vereine mit zwei gleichnamigen Spielern in ihrem Mannschaftskader.